Glasfaser Internet

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Geschichte des Glasfaser Internet

Das österreichische Glasfasernetz ist eines der best ausgebautesten weltweit. Die Technik hat sich dabei rasant entwickelt. In den Anfängen des Internets wurden die Signale mittels analoger Telefonleitung und Telefonmodems übertragen. Die ersten Geräte dieser Gattung mussten mittels Telefonhörer zum Wählamt verbunden werden. Danach folgten Modems mit eingebauter Akustikeinheit, die diesen Vorgang selbstständig durchführen konnten. Die maximale Downloadrate betrug 56 kbit/s. Diese wurde vor allem durch die analoge Kupferleitung begrenzt, in der Praxis betrugen die Geschwindigkeiten zwischen 30 und 40 kbit/s. Mittels Anschluss an ISDN Leitungen konnte man bis 64 kbit/s im Downstream erreichen.

Glasfaser_verlegen

Ende der 1980er Jahre wurden neue Übertragungsverfahren entwickelt, allen voran DSL, Digital Subscriber Line. Es wurden in Amerika und Europa getrennt bzw. unterschiedlich entwickelt. Dadurch entstanden zwei unterschiedliche Standards. ANSI für den amerikanischen und ETSI für den europäischen Markt. Die maximale Downloadrate betrug zu diesem Zeitpunkt ungefähr 1,5 bis 2 Mbit/s. Zu diesem Zeitpunkt stieg auch die Internetnutzung von Privathaushalten rapide an.

Die nächste Weiterentwicklung im Internet Betrieb war ADSL, Asymmetric Digital Subscriber Line. Diese kennzeichnet in erster Linie die unterschiedlich schnelle Up/Download Rate. In Summe konnte man damit höhere Download Raten erzielen. Die Verbindung wurde nach wie vor über das Kupferleitungsnetz, das auch für die Telefonie verwendet wird, hergestellt. Die maximale Downloadrate beträgt mit ADSL bis zu 16 Mbit/s, technisch sind auf kurzen Teilstücken auch bis zu 25 Mbit/s möglich.

 

Die Geburt des Glasfaser Internet

Ab diesem Zeitpunkt begann man sich näher mit der Technik der Glasfaser Übertragung bzw. Lichtwellenleiter zu beschäftigen. Die genormte Technik dahinter wird VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) genannt. Im Kern wurden dazu die größten Kupferleitungen im Zentrum des Netzwerks gegen Glasfaserkabel getauscht. Die restliche Verbindung erfolgt nach wie vor über Kupferleitungen. Im Moment befinden wir uns nach wie vor in diesem Bereich. Mit jedem Teilstück Kupferkabel das gegen das Glasfasernetz getauscht wird, steigt die Geschwindigkeit etwas an. Momentan sind relativ breitflächig 100 Mbit/s im Downstream verfügbar, in manchen urbanen Gebieten sogar bis zu 250 Mbit/s.

Das größte Glasfaser Internet betreibt zur Zeit die A1 Telekom, hier gibt es Tarife mit bis zu 100 Mbit/s und Download Flat Rate. Sogar einige FTTH Anbindungen in Wien sind bereits realisiert. Der Ausbau dazu wird großflächig noch einiges an Zeit beanspruchen.

Wie funktioniert die Glasfaserkabel Technologie?

Glasfaserkabel

Bei der bisher üblichen Kupferkabel Technologie wurden die Signale mittels Stromimpulsen übertragen. Dabei konnten in Spezialfällen sogar Telefone mit Notstrom versorgt werden. Diese Kabel sind aber einem gewissen Alterungsprozess ausgeliefert, ein defektes Kabel kann daher zu erheblichen Signalverlusten führen. Beim Glasfaser hingegen werden die Signale rein über Lichtsignale und ohne Strom weitergeleitet. Dadurch erhöht sich die Geschwindigkeit und es reduziert sich die Fehleranfälligkeit.

Mit Glasfaser Anbindung sind theoretisch bis zu 1 Gbit/s im Downstream möglich, also 1000 Mbit/s!

Aktuell ist in Österreich über 50% Glasfasernetzabdeckung gegeben. Ein großer restlicher Anteil wird mit VDSL zumindest an den „Backbone“ mit Glasfaser verbunden.

 

Unterschied Bit und Byte

Um besser abschätzen zu können wie schnell beispielsweise 100 Mbit/s sind, hilft es den Unterschied zwischen Bit und Byte zu kennen.

Die kleinste Einheit in der Informatik ist ein Bit. Ein Bit ist das berühmte „Einsen und Nullen“ von dem so oft gesprochen wird. Ein Bit kann also nur den Wert 0 oder 1 haben. Damit werden alle Informationen gesendet.

Irgendwann ging man aber dazu über, auf ein größeres Format überzugehen. Daher hat man 8 Bits zu einem Byte zusammengefasst.

Also:

8 Bit = 1 Byte
Ein Foto von 5 MB Datenvolumen besteht demnach aus 41.943.040 Bits.

Es hat sich mit der Zeit durchgesetzt Datenvolumen mit Byte zu bezeichnen und Datengeschwindigkeiten mit Bits.

Um zu unserem Anfangsbeispiel zurückzukehren:

100 Mbit/s bedeutet 12,5 MB/s herunterladen zu können. Ein Video mit 500 MB würde also in gerade einmal 40 Sekunden auf Ihrer Festplatte liegen.